Bamberg - Maria Hilf

Wunderburg Maria-Hilf
Wunderburg Maria-Hilf

Die neugotische Kirche »Maria Hilf« im Bamberger Stadtteil Wunderburg steht auf historischem Grund. 1350 erbaute dort Friedrich der  Rotensteiner eine Burg am Rand des Hutmoors. Aus der Burg wurde der Koppenhof, der das Gestüt des Fürstbischofs beherbergte. Im 17. Jahrhundert entstand daneben das Koppenhofkirchlein als erstes Gotteshaus in diesem Stadtviertel. Es enthielt bereits das Mariahilf-Bild. Die Koppenhofkapelle brannte im Dreißigjährigen Krieg nieder und wurde durch eine barocke Kirche ersetzt. Diese wiederum musste 1891 der  heutigen Kirche weichen, weil der ehemalige Vorort enorm angewachsen war. Das Mariahilf-Bild ziert heute den linken Seitenaltar der Wunderburgkirche. Die Holzplastik, eine Kopie des bekannten Passauer Bildes von Lucas Cranach, wurde wohl beim Kirchenneubau mit einem  neuen Rahmen versehen, der im Strahlenkranz oben Gott Vater und den Heiligen Geist, rechts und links je einen Engel, der linke mit Dornenkrone, der rechte mit Kreuz, und unten zwei Engel, die ein Band mit der Aufschrift »Maria hilf!« halten, zeigt.

Webseite

https://mhstw-bamberg.kirche-bamberg.de 

Wunderburg_Maria-Hilf_1(c)EOB-Kuemmelmann
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